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Historie

31 Sextaner +  Studienassesor Dr.Hesterberg machen am 1.Mai 1922 den Anfang

März 1923  “ Höhere Knabenschule der Stadt Wiesdorf “ ; Leiter wird Dr.Leopold aus Köln  

Mai 1925  “Realprogymnasium i. E.”(in Erweiterung)

Dezember 1927 “Reformrealgymnasium i.E. “

3.November1928 Einweihung des Carl-Duisberg-Gymnasiums

5.März 1931  Erste Reifeprüfung mit 16 Oberprimanern

1934 Leiter Dr.Börger

1935 Leiter Dr.Trupp

1944 Schließung des CDG

1945  Wiedereröffnung Leiter erneut Dr.Leopold

Abitur 1953 am privaten CD-Abendgymnasium

1953 Leiter Dr. Weingardt

1959 Das Freiherr vom Stein Gymnasium beginnt in unserem Gebäude seine  Arbeit

1960 Das in unserem Gebäude mitgeführte Mädchengymnasium erhält sein eigenes Gebäude ; daraus wird das  “Lise-Meitner-Gymnasium “

wird fortgesetzt...........

Foto von der Eröffnung  1928 siehe unter “Bilder

Unser ehemaliger Direktor

             Herr Karl Mutz

     ist am 7.3.2007 verstorben.

     Wer möchte kann sich hier im Kondolenzbuch eintragen.

      Hier ein Link zum Artikel des Köälner Stadtanzeigers

Es folgt ein Bericht des Schulfestes anlässlich der 50.Jahrfeier 1972.Entnommen aus Cedist No.70 , 1972, Gudrun Körner (wo steckst Du ?).Bemerkenswert ist der Schluß , wo man sich gegenseitig den Stecker zieht und so den Direktor am Tanzen hinderte !

„Schüler sein ist schön!" In diesem Falle hatte das Sprich-wört wirklich einmal recht, denn am Samstag, dem 16.9.1972 war schulfrei. Der Empfang, nur für geladene Gäste(im Vertrauen, man kam später auch so rein),sollte eigentlich um 1lUhr in der Mehr zweckhalle beginnen. Um 11.15 Uhr wurde er schließlich mit einem Trompetensolo von dem dreizehnjährigen Peter Henn eingeleitet.Bann sprach Oberstudiendiraktor Dr. Weingardt über das große Glück, daß unsere schöne Schule tatsächlich schon 50 Jahre steht, und daß sich ein Teil der Schüler sogar anstrengte  und bemühte , um zum eigenen Wohle und, zum Wohle der Schule ein gutes Abgangszeugnis zu erreichen. Während die langberockten Hostessen (von Frau Leckebusch angeleitet) höflich Sekt mit oder auch ohne Orangensaft anboten, und zwei Kellner eifrig die Gläser nachfüllten, hielten Frau Zauter und der Schulpflegschaftsvorsitzende Dr. Britz eine kurze Rede. Es folgte ein Klavierstück begleitet von einer Klarinette. Als der Ratsherr Herr Pützer, im Namen des Gymnasialvereins die Stadt um mehr Unterstützung für die Schule und das Schullandheim bat, wurde einigen Lehrer(innen) das Stehen schon zu viel, sie ruhten sich auf den Mehrzweckstühlen aus.

Mehrere pensionierte Lehrer, und auch solche, die für einige Zeit hier unterrichteten, waren eingeladen worden, so daß ungefähr 200 Personen den Raum füllten. Die Lehrer(innen), waren festlich gekleidet, und man sah sogar Schüler, die sonst reichlich vergammelt rumliefen, heute in einem Schicken Anzug stecken(manche Schüler waren so erschienen wie sie immer waren,was die erzürnten Blicke einiger Lehrer auf sich zog).

Dr.Leopold, der I.Direktor des Gymnasiums erinnerte an die Umstände, unter denen die Schule seinerzeit aufgebaut worden ist. So sprach er davon, daß es am 1, Mai 1922 in Wiesdorfdie ersten 21 Sextaner gegeben habe. Die Sexta war zunächstin der evangelischen Knabenschule untergiebracht. Am 14.Dez. 1922 wurde die erste Quinta eingerichtet, und am 28.März des folgenden Jahres zogen die beiden Klassen in ein neues Gebäude, in die Höhere Knabenschule der Stadt Wiesdorf.Leiter dieser Schule, in der damals 91 Jungen und 9 Mädchen unterrichtet wurden, war Dr.Leopold. Im August 1922 wurde der Grundstein des Baukomplexes gelegt, in dem das Carl-Duisberg-Gymnasium auch heute noch untergebracht ist. Am 5 November 1928 konnte das Gebäude seiner Bestimmung übergeben werden. 1944-Dr. Leopold war inzwischen von den Nationalsozialisten an eine Kölner Oberrealschule zwangsversetzt worden-wurde das Gymnasium wegen Bombengefahr, Frontnähe und fortschreitender Zerstörung geschlossen. Als die Schule am I.Oktober 1945 wieder eröffnet werden konnte,holte der damalige Leverkusener Bürgermeister Dr.Leopold wieder als Oberstudiendirektor  an das C.-D.-Gymnasium. 1955 trat er in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Dr. Erich Weingardt.

Holger Blumberg unser Schulsprecher wies in seiner Rede darauf hin, daß es fast unmöglich sei, bei den heutigen Bedingungen einen vernünftigen Unterricht abzuhalten.Zwar hätte der Kultusminister von NRW,Girgenson,Informationen veröffentlicht, aus denen hervorging, daß wenn die Entwicklung des Schulsystems so weiterginge wie bisher, alle schulische» Probleme beseitigt wären. Dies, meinte Blumberg, wäre aber eine völlig falsche Einschätzung der jetzigen Situation. Es fehlen überall Lehrer und. Räume. Unter den überfüllten Klassen leidet die Ordnung des Unterrichts. Das verhindert das Einführen von neuen Unterrichtsmodellen. Lehrer und Schüler werden überfordert, die Lernziele können nicht erreicht werden. Man versucht den Unterricht effektiv zu gestalten, indem z,S, ein Sprachlabor und ein Video-Recorder angeschafft wurde. Aber das ist zuwenig für 1400 Schüler,, Diese Hilfsmittel vermitteln nur den Eindruck einer guten,fortschrittlichen Schule. An einem Tag wie diesem, am 50jährigen Jubiläum sollte man nicht nur in Erinnerungen schwelgen, sondern sich auch Gedanken darüber machen, wie man die Bedingungen für einen guten Unterricht schaffen kann,Denn:Erst die Bereitschaft einem Kranken zu helfen, zeigt die Verbundenheit zu ihm! Und die Schule ist (laut Blumberg) krank.(Wir wollen hier nicht erörtern, ob und wie man der Schule helfen kann, und inwiefern der Schulsprecher recht hat, sondern über den Tag des „kranken Gymnasiums" weiter berichten-)

Zwischen den Reden zeigte die Volkstanzgruppe(Beate Morcher, Barbara und- Beatrix Mohren,Petra Samberger,Monica Meisoral, Luxy Güssow und Karola Reich) die Tänze Majim (israelisch) Hava Nagila (israelisch) und Tom Cat (amerikanisch). Ebenfalls viel Applaus bekam Ursula Lebens, die als Indianerin verkleidet, El condor pasa auf der Blockflöte vorspielte. Der Empfang galt als beendet und langsam löste sich die Versammlung auf. Der Sekt ging zur Neige und manche Lehrer nahmen erschöpft Platz, um für das Mittelstufenfest, genannt Bazar, wieder fit zu sein.

Die Erholung hatten sie auch bitter nötig. Schon vor Beginn um 15 Uhr war die Schule überfüllt, man schob,drängelte und boxte sich durch die Menschenmenge, immerzu angehalten von Bekannten, Losverkaufern und Schülern, die für ihre Darbietungen warben. Die einzelnen Klassen boten folgende Attraktionen:

U III a und U II a  Theateraufführung, U III b Wurfbude, U III c Bar, U III d Kaufbude, U III e Erfrischungen, U III f "Filmvorführungen, U III g Flohmarkt, C III a Tombola, 0 III c Diskothek, 0 III d Flipper, 0 III f Erfrischungsbude,

U II a Diskothek, U II d und Ü II a ahow, U II e eigene M usikdarbietungen.

Im großen und ganzen fanden alle Darbietungen Interessenten, Jio großen und kleinen Geschwister der werten CD-Gymnasiasten halfen fleißig mit, daß alles an den Mann kam. Als um 17 Uhr die Verlosung der Tombola stattfand, war die Halle um den Brunnen gerammelt voll. Sie Masse tobte und überschrie sogar Herrn Berlin, der ganz in seinem Element, ein Los nach dem anderen aus (s)einem Töpfchen herauszog und die Nummern brüllend vorlas. Er strengte sich ja sehr an, aber mit einem Mikrophon hätte er es bestimmt noch besser gekonnt. Die Gewinne waren übrigens von Leverkusener Geschäftsleuten und Eltern gestiftet worden, Das Unterstufenfest fiel an diesem Tag wegen des schlechten Wetters aus, wurde aber am Samstagmorgen der nächsten Woche nachgeholt. Dagegen begann dann um 18 Uhr die Oberstufenfete. Alle wurden genauestens kontrolliert; "Erst die Karte abgeben, dann bekennst Du einen Stempelabdruck, und dann bist Du dabei !" Dabeisein wollten auch einige Nicht-Cedisten, die aber (fast) erfolgreich von Herrn Lutze zurückgetrieben wurden. Bald danach - die Mehrzweckhalle füllte sich immer noch laufend(Dieser Zweck ist uns wohl am sympathischsten!) - begann die Band zu spielen. Sie spielte wirklich gut, und auch die Sänger taten ihr Bestes, in den Pausen kam die Diskothek dann zu Wort ( pardon, zur Platte ). Hatte man sich glücklich eingetanzt, wollte die Band wieder spielen und so ging das hin und her. Zum Schluß riß man sich dann gegenseitig den Strom aus den Steckern, Oberstufenschüler waren kaum vorhanden, Mittelstufenschüler, gerade noch Obersekundaner und natürlich Gäste aus dem Lise-Meitner-Gymnasium bevölkerten die Halle. Man trank, tanzte, hörte hingebungsvoll der Musik zu, saß herum, kurz: man amüsierte sich, so gut es ging. Im Laufe des späteren Abends schwangen sogar die Lehrer das Tanzbein. Als sich gegen 22 Uhr der Herr Direktor aufs Parkett-wagte, begann die Band leider wieder zu spielen und das seltene Schauspiel fand ein allzu rasches Ende. Ebenso die Fete, die um 23.30 Uhr als beendet galt.

 

 

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