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Anekdoten 5

 

Verdacht einer Unannehmlichkeit

Klassenfahrt nach Berlin: Einer unserer Klassenkameraden hatte als Gepäck einen Seesack dabei. Als sich die Türen der U-Bahn schlossen, schallte ein Schrei durch die Bahn: „Halt, mein Sack klemmt in der Tür!“ Da wir alle im entsprechenden Alter waren, war das Gelächter im Abteil natürlich riesengroß.
Quelle: Anne Bürhaus, geb. Geiger, Abi 1986

 

Feuergefahr in Unnau

Ich kann nicht mehr genau sagen, wann es war, 1972, vielleicht auch 1973. Ich fuhr damals mit Stefan Franke als Oberstufenschüler mit einer Unterstufenklasse nach Unnau. Klassenlehrer der Quintaner oder Quartaner war der abenteuerliche Peter „Daniel“ Kabitz.
Nun machten wir eines Abends eine Nachtwanderung, und der Höhepunkt der Veranstaltung war ein Lagerfeuer am kleinen Wolfsstein. Wie es der Teufel so wollte, wurde aus einem kleinen Feuerchen nach und nach ein Höllenbrand, und man mußte schon langsam Angst um den umliegenden Wald haben.
Nun wurde guter Rat teuer, denn wie sollten wir dieses gewaltige Ding wieder ausbekommen? Schließlich konnten wir nicht die ganze Nacht daneben stehen, bis es niedergebrannt war. Da hatte „Daniel“ Kabitz die rettende Idee: „Wir pinkeln es aus!“
Gesagt, war aber nicht leicht getan, denn der nach langem Beratschlagen eingefundene erste Freiwillige hatte, als er sich auf einem der Steine über dem Feuer in Position gebracht hatte und vor versammelter Mannschaft sein Männlein aus der Hose gelockt hatte, keinen Druck mehr auf der Leitung! Unter fiesem Gelächter mußte er seinen Schniedel wieder einpacken, und der nächste kam dran. Wie es dann chronologisch weiterging, weiß ich nicht mehr genau. Jedenfalls kamen wir alle dran, inklusive Kabitz und uns Oberstüflern, und das Feuer war am Ende gelöscht. Gestunken hat es wie tausend Säue, das werde ich im Leben nicht vergessen.
Quelle: Peter Kahr, Abi 1974

 

Selbstvertrauen

„Lupo“ Ludes trug oft gelbe oder rosa Socken, was oft Anlaß zu morgendlichen Wetten unter den Schülern gab. Und er fuhr bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad, was in den 70ern noch als spiessig galt und heute „mega-in“ wäre.
Einmal, an einem völlig verregneten Morgen, kam er zur ersten Stunde – tropfnaß!
Er setzte sich nach der Begrüßung an das Pult, horchte etwas versonnen in sich hinein und fragte dann: „Hat jemand was dagegen, daß ich meine Schuhe und Strümpfe ausziehe? Übrigens werde ich sie ausziehen, selbst wenn jemand was dagegen hätte, sie sind nämlich total naß, und ich habe keine Lust, mich zu erkälten.“
Sprach's, strippte und hängte die Socken (gelb) ordentlich über die Heizung.
Ich denke, sowas erfordert Selbstvertrauen.
Quelle: Gisela Sommer, Abi 1978

 

Zabel, Walter

Eigentlich wurde Walter gar nicht erfunden, er brachte sich sozusagen selber auf die Welt.
Wie jedes Klassenbuch, so hatte natuerlich auch das Klassenbuch der 10g auf den ersten Seiten eine Namensliste. Selbstverständlich stand im Klassenbuch - so es denn überhaupt mal auffindbar war und nicht unter einer der Steinplatten der Heizungen in den Baracken lag - keine Namens- sondern eine Ehrenliste. Hinter der Auflistung aller Schülernamen fanden sich etliche Berühmtheiten aus Film und Fernsehen. Am Ende der Seite 2, als erster Prominenter der Ehrenliste, fand sich Walter Zabel aus der Fernsehserie „Mein Gott, Walter“.
Nun war es einem Bio-Referendar überlassen, mittels des Klassenbuchs die Anwesenheit zu überprüfen. Und siehe da, zunächst unabsichtlich wurde Walter Zabel immer mit vorgelesen und natuerlich als fehlend eingetragen. Das war die Entstehung.
Walters „Geburt“ erfolgte Monate später mittels einer ordnungsgemäßen Ummeldung vom Freiherr vom Stein Gymnasium. Die Mutter hieß Gundula. Der Name des Vaters ist mir so nicht mehr geläufig.
Die Vielseitigkeit und Lebensdauer von Walter basierte nicht zuletzt auf dem Kurs-System. Eines Tages durfte sich denn auch der Geschichtskurs bei Herrn Ludes eines Besuches von Walter erfreuen.
Quelle: Roland Porada, Abi 1981

 

Hintertür

Im CD-Gymnasium haben jüngst Schüler ihre Klasse geschmückt. Nicht gerade weihnachtlich, doch mit vielen Bildern und Plakaten. Darunter war auch Bild einer nackten Frau.
Selbiges gefiel der Schulleitung nicht. Es wurde Order gegeben, das Bild müsse verschwinden. Die Jungen ließen es verschwinden, doch anders, als die Schulleitung sich das gedacht hatte.
Das Bild wurde mit schwarzem Karton überdeckt und zu einem Adventskalender umfunktioniert. Lauter kleine Türchen gibt es da, die man öffnen kann. So wird Dame nun Tag für Tag ein Stückchen oder vielmehr Türchen weiter freigelegt. Und wo das Türchen für den 24. Dezember sein wird, das darf geraten werden.
Quelle: Bericht im Leverkusener Stadt-Anzeiger

 

Physik ist, wenn sich beim Versuch nichts tut
Physik bei Herrn Anhalt: Es sollte in einem Versuch das „Umklappen von Magneten“ hörbar gemacht werden, wenn die Polarität verändert wird. Herr Anhalt hatte in der Pause zuvor schon alles aufgebaut. Als der Versuch nun starten sollte, stellte er die Geräte an, betätigte den Schalter, und man hoerte ... NICHTS!
„Gut,“ sagte Herr Anhalt, „die Geräte müssen scheinbar noch warmlaufen. „
Nach fünf Minuten startete er den zweiten Versuch. Man hörte wieder nichts. Herr Anhalt machte sich nun eine halbe Stunde lang auf die fieberhafte Suche nach dem Fehler im Versuchsaufbau. Resultat: Keines!
„Also,“ sprach Herr Anhalt, „da ist scheinbar ein Gerät defekt. Ich erkläre Euch daher, wie der Versuch hätte ablaufen sollen und was dann zu hören gewesen wäre: Wenn man die Polarität ....“ .
Nach fünf Minuten schöner und ausführlicher Erklärungen kam er dann ans Ende - ... und dann hörte man im Lautsprecher das Umklappen der Magneten. Es schloß sich nur eine Schülerfrage - meines Wissens von Felix Bredemeier - an: „In welchem Lautsprecher?“

Quelle: Roland Porada, Abi 1981

 

Dünkel

Herr Fröbel war von der Sexta B bis ca. Untertertia B unser Klassenlehrer.
Seine ersten Worte an uns waren:
„Mein Name ist Doktor Fröbel;
Herr Fröbel ist mein Bruder
bei der Müllabfuhr !!“
Quelle: Peter Gillißen, Abi 1977

 

Verdünnisierung

War so gegen Anfang der Achtziger.
Chemieunterricht bei Eddie Anhalt: Chaos wie immer.
Ein paar von uns sonderten sich in die Chemiesammlung ab. Wir sahen eine Flasche Buttersäure im Regal und füllten ein paar  Tropfen in ein Reagenzglas ab, das wir verschlossen und nach Unterrichtsende mitnahmen.

Nächste Stunde: Geschichte-Leistung bei Danny „SPD“ Kabitz, in einer der Baracken. Vor Unterrichtsbeginn tropften wir die Buttersäure auf den Fußboden. Es begann sofort absolut bestialisch zu stinken.
Kabitz kam, drehte sich auf der Schwelle um und murmelte etwas von „Unterricht in der Teestube“. Zu der Teestube begleiteten ihn vielleicht noch 50% der Kursteilnehmer. Nach etwa fünf Minuten dort war er allein, der Rest hatte sich auch noch verdünnisiert.
Quelle: Rolf Kubin, Abi 1982

 

Wie an der Uni

Herr Fröbel unterrichtete Biologie, indem er alles aus dem Buch ablas.
Fragen waren unerwünscht!
Quelle: Peter Gillißen, Abi 1977

 

Brüchiger Boden

Religionsstunde bei Herren Ludes in einer der Baracken: Vor der Stunde sprang Norbert Klütsch von einem der Tische und sauste durch den Fußboden der Baracke. Anschließend weigerte er sich, am Unterricht teilzunehmen wegen „lebensgefährlicher Zustände“.
Quelle: Roland Porada, Abi 1981

 

 

 

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