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Anekdoten 4

Nix!

Mathe-Unterricht.
Abfragen von Stoff an der Tafel.
Dialog zwischen Lehrer Küster und Schüler Burmeister.
Küster:  Hey Burmeister, was kommt bei Aufgabe an der Tafel heraus?
Burmeister: Nix!!!!
Küster : Wie!? Nix?
Burmeister: Da kommt nix raus.
Küster:  Da kommt Null raus.
Burmeister: Null ist doch nix!
Küster:  Nein! Nix ist sechs! Setzen!

Quelle: Jörg Luderich, Abi 19??

Gegenwind

Zu spät Kommen ist ja eine beliebte Übung bei Schülern, und die Ausreden sind sehr verschieden. An eine Ausrede kann ich mich noch besonders gut erinnern, da sie mir sehr gefallen hat.
Ein notorischer Zuspätkommer sagte einmal auf die Frage, warum er denn heute wieder so spät sei: “Ich hatte Gegenwind auf dem Flur!”

Quelle: Karin Eckmann-Gräfen, Abi 1973

 

Willkommen, Herr Kollege!

Zum Winterhalbjahr 1953 kam mit stolzgeschwellter Brust der frischgebackene, noch jugendlich aussehende Referendar, Willi Zeiler (später langjähriger Schulleiter des Marianums in Opladen), zu seiner ersten Referendariatsstelle, dem Carl-Duisberg-Gymnasium. Und als angehender Lehrer ging er selbstverständlich in das Lehrerzimmer, dessen Tür offen stand. Er wurde sofort wieder herausgeworfen mit den Worten: “Sie haben hier nichts verloren. Gehen Sie in das Sekretariat!”
Und der Referendar, schon ziemlich geknickt, tat, wie ihm geheißen, und ging in das Sekretariat. Dort stellte er sich als der neue Referendar vor und wurde von der Sekretärin selbstverständlich gebeten, durch die Verbindungstüre in das Lehrerzimmer zu gehen. Und durch diese Türe kam ihm nun ausgerechnet der Lehrer entgegen, der ihn zwei Minuten vorher aus dem Lehrerzimmer geworfen hatte. Die Sekretärin stellte ihn nun als den neuen Referendar vor, woraufhin der Altlehrer - als wäre überhaupt nichts geschehen - ihm den Arm um die Schulter legte und ihn mit den Worten “Willkommen, Herr Kollege!” begrüßte.

Quelle: Arnulf Marquardt-Kuron nach einer Erzählung seines Onkels Willi Zeiler

 

Cedisten befragen Passanten

Im Rahmen des Erdkunde-Unterrichts ließ Bernd Riesenbeck 1975 in der Leverkusener City eine Passantenbefragung durchführen, über die der Leverkusener Anzeiger berichtete:
“Die Leverkusener, in letzter Zeit mit Haushaltsbefragungen und Verkehrszählungen geradezu “verwöhnt”, werden wieder einmal zum Interview gebeten. Am Mittwoch schwärmten Schüler des Carl-Duisberg-Gymnasiums in der City aus, um Passanten nach Einkaufsgewohnheiten und bevorzugten Verkehrsmitteln, nach Arbeitsplatz und Beruf zu befragen. Dabei soll unter anderem auch der Freizeitwert der City ermittelt werden.
Das ganze ist Unterrichtsthema im Aufbaukurs Erdkunde des CD-Gymnasiums, an dem rund 70 Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren teilnehmen. Neben praxisbezogener Sozialgeographie sollten die Schüler auch etwas über die Problematik von Fragebügen lernen. Da bot es sich an, das Schema für diese Befragung in der Klasse selbst zu entwickeln.”

Quelle: Leverkusener Anzeiger vom 3.7.1975

 

Daneben benommen

Vor der ersten Deutschstunde nach den Sommerferien. Die zehnte Klasse drängelt sich - es sind auch einige neue Schüler/innen “von oben gekommen - vor der noch geschlossenen Klassentür. Und kommt eine nett anzusehende, zierliche Person mit langen blonden Haaren in die Schülergruppe und begehrt vorsichtig Durchlaß.
Der Schüler Mario Nelles - so sind sie eben in dem Alter - haut nun dieser netten neuen Mitschülerin - so meint er - kräftig auf den Hintern. Die “Neue” dreht sich um und ruft empört: “Ich bin die Lehrerin!” (Es handelte sich um Frau Steinkrüger).

Quelle: Irene Kuron, Abi 1979

 

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