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Anekdoten 2

Pietät

Eine Anekdote von unserem Direx Poldi (OStDir. Leopold):
Nach den großen Ferien 19947 oder 1948, ich weiß es nicht mehr so genau, war die ganze Schulbelegschaft auf dem Schulhof versammelt und lauschte den erlauchten Worten des Herrn Dr. Leopold zur Begrüßung.
Einer unserer Klassenkameraden, Alfred von Neuenstein, war in den Ferien tödlich verunglückt. Dies wurde nun von Herrn Leopold mit folgenden Worten erwähnt: "... und wir trauern um den leider tödlich verunglückten Mitschüler Alfred von Neuenstein; wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. (Und nun ohne eine angemessene Pause:) Und wenn ich nochmal erleben muß, daß die Toiletten verstopft sind, dann muß ich mal ganz energisch durchgreifen!!!"
Jeder Anwesende konnte sich nun im Stillen vorstellen, wie Herr Oberstudiendirektor Dr. Leopold in den Toiletten energisch durchgriff.

Quelle: Jürgen Burkhardt, Abi 1949

 

Der Widerspenstigen Zähmung ...

Volker Hoppe (Englisch und Deutsch) zähmte die 9c des späteren 79er-Abitur-Jahrgangs nach einem oder zwei Jahren mit Klassenlehrer Günther Thiele (Deutsch, Erdkunde, Geschichte: "Und Ihr seid also die Klasse, die mich fertig machen will?" waren "the famous first words" von ihm. Im Unterricht englisch mit den Beatles oder Dylan. Er war ein bei uns superbeliebter Lehrer.

Quelle: Matthias Dinse, Abi 1979

 

Hat jemand ein Messer dabei?

Erste und zweite Stunde im Kellerraum 015, Lehrer krank, Vertretungsstunde.
Vor dem Fenster lag eine tote Maus. Jemand kam auf die Idee, diese gut erhaltene Leiche auf dem Lehrerpult aufzubahren und mit Blumen zu schmücken: Es sah wirklich sehr pietätvoll und schön aus.
Der erste Vertretungslehrer, Albert Lammert 1, kam herein, ging zum Pult, packte die arme Maus am Schwanz und schleuderte sie quer durch die Klasse an die Rückwand - und dies so fest, daß er einen Teil des Schwanzes, der zerrissen war, noch in der Hand hielt. Anschließend gab’s - na was wohl ? - Mathe. Er trat den mathematischen Beweis an, daß “Null gleich Eins” ist. War auch irgendwie ganz spannend.
Danach Neun-Uhr-Pause. Wir legten die Maus wieder an ihren Platz auf dem Pult zurück.
Die zweite Stunde hatte der Biologie-Lehrer Bernd Außem übernommen. Er kam herein, sah die Maus und fragte spontan: “Hat jemand ein Messer oder eine Rasierklinge dabei?” Es meldete sich tatsächlich jemand mit einem Schweizermesser, und Herr Außem sezierte die Maus. Am Ende der Stunde lagen Gehirn, Innereien sowie das Skelett fein säuberlich aufgeteilt auf dem Pult. Es sah immer noch pietätvoll und schön aus, jetzt aber irgendwie “wissenschaftlich”.

Quelle: Arnulf Marquardt-Kuron, Abi 1979

 

Gleichberechtigung

Herr Hirschfelder unterrichtete Mathematik und Physik. Er rief immer wechselnd ein Mädchen und dann wieder einen Jungen auf. Und es gab mal einen Physik-Kurs bei ihm mit nur einem Mädchen - diese Schülerin wurde dann natürlich jedes zweite Mal drangenommen.

Quelle: Geesche Reinartz, geb. Kransel, Abi 1985

 

... wegen Kartoffel schnipsen ...

Sicherlich können sich noch alle an die Anreisetage nach Unnau erinnern. Ich habe zwar den Namen der “guten Hausgeister” vor Ort vergessen, aber die meist kalte Erbsensuppe und die noch kälteren Bockwürste sind immer noch präsent. Einmal haben wir sie uns sogar in die Hosentaschen gesteckt und später in die Tonne entsorgt.
Und eines Tages - im Jahr 1969 -, als wir mit der Quinta wieder einmal die besten Tage des Jahres in Unnau verbrachten, gab es unter anderem dampfzerkochte Kartoffeln. Der eine oder andere Krümel fand sich dann auf dem Tisch wieder. Klaus Heuser und ich hatten nichts besseres zu tun, als damit herum zu flitschen. Torschießen zwischen den Tellern hindurch war angesagt, und die erzielten Treffer lösten immer lautere Jubelschreie aus....
Bis Klassenlehrer Fritsche den ersten “Toooor”-Schrei vernahm.
Im Tadel stand später “... wegen Kartoffel schnipsen ...”.

Quelle: Lutz Kröhl, Abi 1976

 

Wagners Trick

Welche Tricks Lehrer entwickelten, um das Pfuschen bei Klassenarbeiten zu unterbinden, ist immer wieder erstaunlich.
Erich “Waldi” Wagner (Latein, Geschichte, Politik) schob bei Klausuren das Lehrerpult immer direkt an die Tafel, stellte einen Stuhl darauf und hatte von dort oben einen sehr guten Überblick. Auch wenn er vermeintlich eine Zeitung las, er hatte doch immer alles im Blick. Meist kamen seine Worte wie aus dem Nichts in die Stille der Klausur: “xxx, versuch es erst gar nicht!”

Quelle: Arnulf Marquardt-Kuron, Abi 1979

 

Posthum: Ölbild des Lehrers am Carl-Duisberg-Gymnasiums Heinrich Plönes erhielt Ehrenplatz im Leverkusener Stadtarchiv

Der Leiter des Stadtarchivs Klaus Plump schaut sich genau die Details auf dem Ölgemälde an, das an einer Wand im Stadtarchiv hängt. Im Hintergrund ist die St. Andreas-Kirche in Schlebusch zu sehen. Links davon erkennt man den Turm vom Haus Nazareth. Im Vordergrund arbeitet ein Bauer mit einer Sense auf dem Feld. Eine Frau hilft ihm dabei.
Das Bild - eine Schenkung an das Leverkusener Stadtarchiv - wurde 1943 von Dr. Heinrich Plönes gemalt. Es sei schon etwas idealistisch und romantisch, betont Gabriele John. “Denn den Schornstein, der rechts neben der St. Andreas Kirche war, hat Plönes auf seinem Gemälde einfach weg gelassen”, so die stellvertretende Leiterin des Stadtarchivs. Das Bild (120 x 90 Zentimeter) wird erst einmal einen Ehrenplatz im Stadtarchiv bekommen.
Der 1885 in Lobberich am Niederrhein geborene Heinrich Plönes ist zwar erst 1933 nach Leverkusen gekommen, war aber bis zu seinem Tod 1956 eine bekannte Persönlichkeit in der Stadt. Denn von 1933 bis 1949 war er Studienrat am Carl-Duisberg-Gymnasium und hat mehrere Schülergenerationen zum Abitur geführt.
Heinrich Plönes, der nicht nur gemalt hat, sondern auch als Schriftsteller tätig war, hat zwei Söhne (Erwin und Helmut), die als Künstler und Kunsterzieher weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind. Zu den bekanntesten literarischen Werken von Plönes gehört “Die Dhünn erzählt”. Es ist ein Selbstbildnis des kleinen Flusses mit Zeichnungen des Verfassers. Erschienen ist das Buch erstmals 1940. Weitere Werke: “Der Niederrhein in der Dichtung”, “Die Wuppermündung”, “Thomas von Kempen: Vom Frieden des Herzens”.
Klaus Plump und Gabriele John sind zur Zeit noch auf der Suche nach weiteren Gemälden oder Zeichnungen von Heinrich Plönes. “Möglicherweise hat irgendjemand ein Werk dieses Künstlers oder weiß, wo eines hängt”, so die stellvertretende Leiterin des Leverkusener Stadtarchivs. Gabriele John nimmt gerne unter 0214/4064253 Informationen entgegen.

Quelle: Rheinische Post (rp-online) vom 6.7.2000, bearbeitet von Arnulf Marquardt-Kuron

 

Brummt’s bei Ihnen?

Während des Unterrichts fing die Wasserleitung des Hauses an zu vibrieren, das Getöse machte sich im ganzen Haus bemerkbar. Unser verehrter Direx, Herr Dr. Leopold, ein eingefleischter Pragmatiker, lief durch das ganze Haus, kam so auch in unsere Klasse und stellte die Frage: "Herr Kollege, brummt's bei Ihnen?"
Natürlich großes Gelächter.

Quelle: Jürgen Burkhardt, Abi 1949
 

Je t'aime

Frau Nickel gab uns Schülern den Auftrag, in der nächsten Musikstunde eine Schallplatte eines aktuellen Schlagers mitzubringen, man wollte diesen dann interpretieren und analysieren. Was kam, war klar: Es wurde “Je t'aime” aufgelegt, und Frau Nickel fand wohl den Anfang noch gut, als aber dann das Stöhnen einsetzte, war sie fertig mit den Nerven und ließ sofort abbrechen!

Quelle: Tony Fütterer, Abi 1976

 

Darf ich Ihnen meinen Taschenrechner erklären?

Im Mathe-Grundkurs bei “Ede” A. waren wir - damals etwa 17 Jahre alt - mit etwa 15 Jungen vertreten - und zwei attraktiven Mädchen. Herr A. hat uns Jungen nie etwas besonders erklärt. Aber den beiden Mädels galt schon eine besondere Art seiner Aufmerksamkeit: Gerade im Sommer, wenn die Menschheit nicht bis zu den Ohren in Pelzmänteln versteckt ist, stellte sich “Ede” gerne - mit interessanten Ein- und Ausblicken - schräg hinter die Mädels mit der Frage “Darf ich Ihnen meinen Taschenrechner erklären?” und beugte sich nach vorne ...

Quelle: Arnulf Marquardt-Kuron, Abi 1979

 

Der Papagei

Madame Herrmann, Mittelstufe Französisch: Eines Morgens kam die Madame mit einem winzigen Pflaster auf der Lippe in den Unterricht. Sie machte durch Gebärdensprache auf sich aufmerksam und schrieb mit dicken Buchstaben an die Tafel:
“ATTENTION!  Ich kann nicht sprechen!
Mein Papagei hat mir in die Lippe gebissen!”
Jeder kann sich vorstellen, daß der Unterricht an diesem Tage gelaufen war: Es dauerte etwa 10 bis 15 Minuten, bis der Letzte aufgehört hatte, zu lachen.

Quelle: Walter Giesler, Abi 1977

 

Hotpants

In der Mittelstufe waren wir eine reine Jungenklasse. Aus irgendeinem Grund kamen plötzlich Mädchen an die Schule (sollte etwa das Leistungsniveau gesteigert werden?). In unsere Klasse kam eine ausgesprochen attraktive Schönheit (S.H.). Als diese einige Wochen nach ihrer Ankunft in damals sehr modischen hotpants zum Unterricht kam, wurde das von uns sehr begrüßt. Nicht jedoch von Dr. Weingardt, dem damaligen Direx: Bei dem hatte S.H. gleich einen "Termin". Danach kam sie nie wieder in hotpants zur Schule. Schade!
Was er wohl ihr gesagt hat ?

Quelle: Guntram Fütterer, Abi 1975

 

Der Mini

Wir hatten einen englischen Englisch-Lehrer (was soll er auch sonst lehren?), der einen Austin Mini Cooper fuhr. In einem Winter wurde dieser Mini von Schülern auf dem Lehrer-Parkplatz hinter dem Büdchen so mit Schnee zugeschaufelt, daß er seinen Wagen zunächst gar nicht wiederfand und dann erst einmal frei schaufeln mußte, um an seinen Wagen zu kommen.

Quelle: Horst Lang, Abi 1976

 

... auch schon mal eine gescheuert ...

Herr Maack (Erd- und Heimatkunde, Mathematik, Biologie) war zwar etwas altherrisch, man bekam auch schon mal von ihm eine gescheuert - aber er war ein herzensguter Mensch für die Unterstufe.

Quelle: Klaus Wilmanns, Abi 1975

 

Kein Respekt vor der motorisierten Staatsgewalt ...

Gegen Ende der großen Pause fuhr ein Polizei-VW-Käfer vor das Tor am Haupteingang. Zwei Polizisten stiegen aus, gingen über den Schulhof zum Eingang und verschwanden im Gebäude.
Die große Horde an Schülern , inzwischen vom Büdchen zum VW gewandert und sich ohnehin - da die Pause zu Ende - ins Gebäude begebend, umschloß das Fahrzeug und probte den Belastungstest: Aufschaukeln, johlen, noch mehr schaukeln etc.. Da die Türen des Käfers nicht abgeschlossen waren, wurden sie geöffnet; und schon war die Kelle der Bullen in Schülerbesitz. Ehe man sich versah, war auch die Motorhaube am Heck geöffnet. R.H. griff zielsicher nach der Verteilerkappe, öffnete diese, zog den Verteilerfinger ab und verschloß den Verteiler wieder (damit konnte der Motor nicht mehr gestartet werden und eine langwierige Fehlersuche mußte folgen). Schnell war auch noch die Haube des Blaulichts abgeschraubt. Der so etwas gechoppte Käfer wurde nun friedlich zurück- und seinem Schicksal überlassen, man mußte ja schließlich in den  Unterricht ...

Quelle: Guntram Fütterer, Abi 1975

 

Waschen am Dorfbrunnen

Das Landschulheim bezog sein Wasser aus einem eigenen Brunnen. Und in heißen und vor allem trockenen Sommermonaten fiel dieser manchmal trocken. Dann wurde der Wassernotstand ausgerufen. Dies hatte u. a. zur Folge, daß wir morgens und abends - bewaffnet mit Handtuch, Zahnbürste und -pasta - zum Dorfbrunnen nach Unnau hinunter zogen, um dort unsere “rituellen” Waschungen (z. B. Naßspritzen der anderen) zu erledigen. Trotz lauer Sommernächte, das Brunnenwasser war doch ziemlich kalt!

Quelle: Arnulf Marquardt-Kuron, Abi 1979

 

Dhünn-Lauf

Wer erinnert sich nicht daran, daß wir im Sport über die Dhünn-Brücke laufen mußten, dann nach rechts bis zur Bismarck-Straße, dort wieder über die Brücke und auf der CD-Seite der Dhünn zurück bis zur Sporthalle?
Es gab Sportlehrer, die diese Strecke mitgelaufen sind. Der Lehrer Siegfried “Siggi” Ramminger fuhr dagegen auf einem Klappfahrrad hinter den Schülern her (er war wohl lauffaul), feuerte die Nachzügler mit Worten, aber auch den einen oder anderen mit gezielten Tritten in den Allerwertesten an.

Quelle: Arnulf Marquardt-Kuron, Abi 1979

 

Nackte Tatsachen

Vor der Französischstunde bei Frau Zeim wurde in der Pause über der Tafel ein Poster eines nackten Mannes an die Wand geklebt und die Tafel wieder hoch geschoben. Im Unterricht zog Frau Zeim die Tafel dann wieder runter - und der Adonis strahlte mit seiner ganzen Pracht in die Klasse. Frau Zeim schob sofort die Tafel wieder hoch, und es gab ein riesen Theater von wegen Pornographie und so.
Nun wollte Frau Zeim ja nicht als prüde dastehen und verwies auf die alte griechische Kultur, in der ja auch nackte Menschen dargestellt wurden, und damit hätte sie sich schließlich auch viele Jahre beschäftigt ....... bla bla bla.
Die Stunde war jedenfalls gelaufen .

Quelle: Guntram Fütterer, Abi 1975

 

Das Triumvirat

Das Triumvirat bestand aus den drei sehr beliebten Lehrer Volker Hoppe, Peter “Kt” Kuntermann und Erich “Waldi” Wagner. Diese drei waren zeitgleich an das CD gekommen und unterrichteten in mehreren Parallel-Klassen die Fächer Englisch und Deutsch (Hoppe), Mathematik (Kuntermann) sowie Latein, Geschichte, Politik (Wagner).
Es gab Klassen, die hatten alle drei in versetzungsrelevanten Fächern. Und sie drohten des öfteren damit, daß sie aufgrund ihrer Machtfülle - die in Schüleraugen tatsächlich etwas von dem römischen Vorbild hatte - jeden würden sitzen lassen können.
Gekniffen war die Klasse E: Hier unterrichtete “Waldi” drei Fächer! Er konnte also über Gedeih und Verderb eines Schülers sogar autark entscheiden.

Quelle: Arnulf Marquardt-Kuron, Klasse E, Abi 1979

 

Orakel

Mathe-Leistungskurs bei Herrn Schumacher, Thema waren Differentialgleichungen.
Aufgefordert von meinem großen Selbstbewußtsein dachte ich, ich könnte einen mündlichen Beitrag leisten. Jedoch bekam ich auf meinen Geistesblitz hin von Schumacher nur die gleiche Antwort wie immer: “Der Giesler spricht wieder in Orakeln!”
Das Ende vom Lied waren ein magererer Punkt (fünf minus!!) im ach so wichtigen Leistungskurs und der Vorzug, die ehrenwerte Schule ein Jahr länger besuchen zu dürfen. Ergo: Abi 77, jedoch 76er Symphatisant.

Quelle: Walter Giesler, Abi 1977

 

Abi-Zulassung

Das mit dem Abi 77 hing aber dann auch noch an einem seidenen Faden, wollte mir doch der Religionslehrer Lutze in Religion keine Fünf minus geben, sondern eine Sechs. Ergo hätte ich einen Kurs zu wenig gehabt. Wie jeder noch weiß, fuhr Lutze nach der Schule mit dem Klapp-Fahrrad nach Schlebusch. Ich bin also in mein Auto gesprungen und habe ihm auf der Rathenaustraße  den Weg abgeschnitten, bin äußerst erregt auf ihn zugegangen und habe gesagt: "Krieg‘ ich jetzt die Fünf minus oder nicht?"
Irgendetwas muß in meiner Stimme und /oder Körpersprache gewesen sein, auf alle Fälle hat Lutze sofort zugestimmt, mir die begehrte Fünf minus zu geben - damit hatte ich meine Abi-Zulassung.
Fällt mir gerade ein, habe mich noch nicht bedankt ...

Quelle: Walter Giesler, Abi 1977

 

Smoke on the water ...

Abi-Klausur (3. Fach) in den Baracken, Schüler verschiedener Kurse und Fächer saßen in einem Raum und pinnten, was das Zeug hält, so auch die drei Schüler des Grundkurses Musik bei Frau Schröder (früher: Frau Lehr).
Eine Musikklausur bringt es mit sich, daß man u. a. ein Musikstück - in diesem Fall eine Mozart-Klavier-Sonate - interpretieren muß. Dazu bekommt man als Arbeitsmaterial eine Kopie der Noten sowie eine Kassette, auf die das Stück aufgespielt ist, Kassettenrekorder und Kopfhörer. Da ich dieses wußte - und ehrlich gesagt “keinen Bock” auf zwei Stunden Mozart hatte, da ich mich dabei nicht so richtig konzentrieren kann -, hatte ich mir Ersatz mitgebracht: Eine Kassette verschiedener Hits der 70er, die mit “Smoke on the water” begann. Nachdem ich die Mozart-Sonate zwei-/dreimal gehört und mir im Zusammenhang mit den Noten meine Notizen gemacht hatte, wechselte ich die Kassette aus und war nun der einzige des Jahrgangs, der schön entspannt mit der “richtigen” Musik seine Klausur schreiben konnte. Es hat sich gelohnt: Wenn ich mich recht erinnere, bekam ich eine eins oder zwei. Jedenfalls war Musik im Abi mein bestes Fach.

Quelle: Arnulf Marquardt-Kuron, Abi 1979

 

Raucherecke

Der Direx Dr. Weingardt hat einmal höchstpersönlich die Raucherecke kontrolliert.
Dummerweise kam ich vom hinteren Schulhof gerade vorbei. Wir mußten uns alle in einer Reihe aufstellen, wie beim Militär. Die Raucher hatten schnell ihre Zigaretten weggeworfen - bis auf Klaus Baptist, der hat die Zigarette schnell in seine Hosentasche (!) gedrückt. Und nun klopfte er “sehr unauffällig” ständig auf dieselbe, um das belastende Indiz zum Verlöschen zu bringen; er hatte Schweißperlen auf der Stirn!

Quelle: Horst Lang, Abi 1976

 

Zitat

“An meine Haut lasse ich nur Wasser und CD!”

Quelle: Rolf Kubin, Abi 1982, im Gästebuch des 82er-Jahrgangs

 

Prag - immer eine Story wert ...

Oberstufenfahrt nach Prag. Die Fahrt ging über  den Grenzort Weidhaus, wo wir  übernachteten. Es gab nur eine Kneipe, in der nichts los war, bis das CD kam.
Bier gab es in schönen 1-Liter-Glaskrügen. Am nächsten Morgen fehlte dem Wirt (wir waren schon weitergefahren) jedenfalls eine Menge dieser Bierkrüge, die meisten hatte R.R.. eingesackt.
Was wir nicht wußten, war, daß wir auf der Rückfahrt wieder in diesem Ort übernachten würden. Nun ja, R.R. ging dann an diesem Abend wohlweißlich nicht in die Kneipe (er sei so müde). Den  anderen Schülern verweigerte der Wirt jeglichen Getränkeausschank, bis die Krüge wieder aufgetaucht seien. Sofort drohte eine durstige Meute vor der  - inzwischen aus Sicherheitsgründen von innen abgeschlossenen - Tür von R.R., diese sofort aufzubrechen und die Krüge gewaltsam zu "befreien". Nach langer Diskussion rückte er dann die guten Stücke wieder raus, und der Abschiedsabend konnte seinen gewohnten Lauf nehmen. Am nächsten Morgen fehlten dem Wirt wieder ..., aber da waren wir schon auf der Heimreise.

Quelle: Guntram Fütterer, Abi 1975

 

 

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